Fairer Handel – Vom Baumwollanbau in Afrika bis zum Ladentisch in Deutschland

Wann:
24. Mai 2022 um 10:00 – 11:30
2022-05-24T10:00:00+02:00
2022-05-24T11:30:00+02:00
Wo:
Seminarraum S 68, Philosophikum,
Universitätsstraße 41
Kontakt:
Wiss. Begleitung: Katharina Gröne, M. A.

Der Anbau von Baumwolle sowie ihre Verarbeitung und Veredlung zu Tex-
tilien führen in den Ländern des Globalen Südens zu erheblichen Belas-
tungen für Mensch und Umwelt. Durch den Fairen Handel sollen entlang
der gesamten Textillieferkette Anbau- und Produktionsbedingungen ökolo-
gisch und sozial gestaltet und Armut verringert werden.
Im letzten Semester beschäftigten wir uns mit dem Anbau von Baumwolle
in Westafrika, vor allem in Benin und Ghana, sowie der zunehmenden Be-
deutung des Nachhaltigkeitsstandards „Cotton made in Africa“ für diese
Region. Ein zentrales Ergebnis war, dass in Westafrika keine weitergehen-
de Wertschöpfung der Textilproduktion stattfindet, sondern die angebaute
Baumwolle fast ausschließlich in asiatische Länder exportiert wird.
Unsere Arbeitsgruppe zum Fairen Handel möchte nun entlang der gesam-
ten Lieferkette von Westafrika bis zum Endprodukt in Deutschland, gemäß
dem Ansatz „Follow the Thing“ und am Beispiel ausgewählter Länder, so-
zioökonomische Bedingungen, Strukturen und Akteure sowie Initiativen
zum Fairen Handel erforschen und daraus spezifischere Fragestellungen
ableiten. Dabei wird eine zentrale Rolle spielen, in welchen Ländern afri-
kanische Baumwolle weiterverarbeitet wird, unter welchen Bedingungen
dies geschieht und welche Rolle der Faire Handel dabei spielt.

Anmeldung erforderlich:
Anmeldung bis 06. April 2022
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an ✉ lmiliopo@uni-koeln.de
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