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Dez
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Faszination Kino Analyse ausgewählter Spielfilme – Die Entdeckung des iranischen Films @ Seminarraum S 37, SSC-Ge- bäude, Universitätsstraße 22a
Dez 7 um 10:00 – 11:30

Die Projektgruppe beschäftigt sich vornehmlich mit Filmen, die vor nicht
allzu langer Zeit herausgekommen sind. Sie werden mit filmwissenschaft-
lichen Methoden analysiert und die von Mitgliedern dazu geschriebenen
Texte veröffentlicht. Die Gruppe wählt bestimmte Aspekte des Films oder
Themen, zu denen die Filme bearbeitet werden und macht sie auf der
Wiki-Seite der Gruppe (https://wiki.uni-koeln.de/!analyse-aktueller-spielfil-
me) zugänglich. Dabei wird die Gruppe von Dozent:innen der Universität
begleitet.
Für das WS 2022/23 ist geplant, die bisherige Bearbeitung einzelner an-
spruchsvoller Filme zu verändern und andere Möglichkeiten zur Auseinan-
dersetzung mit dem Thema zu versuchen. Zur Diskussion steht die Be-
schäftigung mit Filmen aus anderen Kulturen, um dadurch Möglichkeiten
des anderen Sehens und Filmens zu erkunden.
Im nächsten Semester soll daher das Thema die Entdeckung des irani-
schen Films sein. Dazu hat die Gruppe vier Filme ausgewählt, über die zu
Beginn des nächsten Semesters entschieden wird, wie sie bearbeitet wer-
den: als Reihe zum iranischen Film oder in Einzelbetrachtung.
••••Persepolis von Marjane Satrapi und Vincent Paonnaud
Ballade von der weißen Kuh von Behtash Sanaeeha und Maryam Mo-
ghaddam
Taxi Teheran von Jafar Panahi
Nader und Simin – Eine Trennung von Asghar Farhadi
Interessent:innen sind herzlich eingeladen, wir freuen uns über neue Mit-
glieder in der Gruppe und werden Sie gleich nach Ihrer Anmeldung mit
notwendigen Informationen versorgen. Es wäre aber sinnvoll, wenn Sie zu
Beginn des Semesters die o. g. Filme gesehen hätten, soweit sie im Han-
del erhältlich sind.
Grundlagen unserer gemeinsamen Arbeit sind folgende Fachbücher:
Benjamin Beil u. a.: Studienhandbuch Filmanalyse. Ästhetik und Drama-
turgie des Spielfilms, 2. Aufl., Paderborn 2016; Werner Faulstich: Grund-
kurs Filmanalyse, 3. Aufl., Stuttgart 2013; Knut Hickethier: Film- und Fern-
sehanalyse, 5. Aufl., Stuttgart 2012; Helmut Korte: Einführung in die syste-
matische Filmanalyse, 4. Aufl., Berlin 2010

Anmeldung erforderlich:
Anmeldung bis: 16. Oktober 2022
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an ✉ lmiliopo@uni-koeln.de
Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihre Matrikelnummer an

Rundgang durch die Geschichte der Philosophie @ Hörsaal XXI, Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz
Dez 7 um 12:00 – 13:30

In dem Arbeitskreis „Rundgang durch die Geschichte der Philosophie“
durchschreiten wir eine Ausstellung ausgewählter Philosophen von der
Antike bis zur Neuzeit. Angefangen bei den großen Denkern der Antike
(Platon, Aristoteles) über die Philosophie des Mittelalters (Thomas von
Aquin) bis hin zur Philosophie der Neuzeit (Descartes, Kant) und der Ge-
genwart (Habermas) werden wir anhand bestimmter Schlüsselbegriffe den
Beitrag ergründen, den das philosophische Denken zum Verständnis der
Wirklichkeit, der Natur und des Selbst geleistet hat. Anhand einiger Auszü-
ge aus zentralen philosophischen Werken werden wir nachzeichnen, wie
sich die spezifische Denktradition, die den Namen Philosophie trägt, all-
mählich entwickelt hat. Vorschläge für die Auswahl der zu behandelnden
Philosophen sowie die eigenständige Ausarbeitung und Präsentation be-
stimmter philosophischer Theorien und Werke sind willkommen, aber kein
Muss.
Literaturempfehlung: Ruffing, Reiner: Einführung in die Geschichte der
Philosophie. Brill Fink / UTB, 3. durchgesehene Auflage 2021. [erstmals
erschienen 2004] (E-Book frei erhältlich auf der Seite der Universitäts- und
Stadtbibliothek Köln)

Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiger
Gasthörer:innenausweis.
Bitte bringen Sie diesen zur ersten Sitzung mit
Diese Veranstaltung ist als Präsenzveranstaltung ge-
plant. Sollte es pandemiebedingt notwendig sein, erfolgt
eine kurzfristige Umstellung auf ein digitales Format. Dar-
über werden Sie über die Dozent:innen oder auf unserer
Homepage informiert


Diese Veranstaltung wird durch den fgs gefördert

AG: Köln im Blick – Stadträume im Wandel @ Seminarraum S 37, SSC-Ge- bäude, Universitätsstraße 22a
Dez 7 um 14:00 – 15:30

Im Wintersemester 2022/23 ist geplant, die stark historisch orientierte
Blickrichtung der AG im vergangenen Sommersemester auf die Stadt Köln
und ihre Identität zu erweitern und zu verändern, in dem wir uns besonde-
re Kölner Stadtgebiete ansehen und diese untersuchen. Wie sind sie ent-
standen, was zeichnet sie aus, wie haben sie sich verändert, welche Zu-
kunft haben sie, welchen Stellenwert besitzen sie innerhalb der Stadt?
Denkbar sind auch Themen, die die Veränderung des Kölner Stadtraums
insgesamt betreffen, auch mit der Perspektive einer Weiterentwicklung
und des notwendigen Umbaus. Der Umfang der Themen sollte so gewählt
werden, dass sie mit einem vorläufigen Ergebnis in einem Semester abge-
schlossen werden können.
Als mögliche Arbeitsformen innerhalb der AG sind entweder die gemeinsa-
me Arbeit an einigen (möglichst) unterschiedlichen Beispielen nacheinan-
der oder arbeitsteilig in parallel arbeitenden Gruppen oder Einzelpersonen
denkbar. Im ersteren Fall würde jedes Thema in der gesamten AG in ei-
nem kürzeren Zeitabschnitt bearbeitet werden. Die Ergebnisse würden
dann gegenseitig präsentiert und nach Möglichkeit gesichert werden. Eine
Exkursion in das jeweilige Stadtgebiet sollte Bestandteil des Themas sein.
Alternativ kann jedes Thema von einer/einem oder mehreren Teilnehmen-
den für einige Wochen selbständig bearbeitet und in einer Präsentations-
phase den Teilnehmenden dann vorgestellt werden. Die Sicherung des
Themas ist dann Aufgabe der Gruppe. Exkursionen, soweit sie die gesam-
te AG betreffen, sind auch hier möglich, aber zahlenmäßig begrenzt. Zu
Beginn des Wintersemesters liegt eine Liste möglicher Beispiele vor, aus
denen dann in der ersten Sitzung der AG das Programm zusammenge-
stellt wird. Interessent:innen können die Themenliste vorher unter folgen-
der Mailadresse anfragen: ✉ whuesch@smail.uni-koeln.de.

KölnErforschen: Die sogenannte Franzosenzeit in Köln (1794–1815) Erschließungsprojekt Bürgerrechtsgesuche @ Seminarraum S 58, Philo- sophikum, Universitätsstraße 41
Dez 7 um 16:00 – 17:30

In der Zeit zwischen 1794 und 1815 stand das Rheinland unter französi-
scher Verwaltung bzw. war in großen Teilen dann sogar Bestandteil des
französischen Staates. Diese Zeit bedeutete für Köln und das Rheinland
eine entscheidende Zeitenwende, deren Auswirkungen bis heute zu spü-
ren sind. In einer ganzen Reihe von Lebensbereichen waren große Verän-
derungen zu beobachten. In der Veranstaltung wird daher den politischen,
wirtschaftlichen und rechtlichen Entwicklungen nachgespürt und zudem
werden die großen Umwälzungen im kirchlichen Bereich (Säkularisation)
aufgezeigt. Darüber hinaus wird nach dem sprachlichen Erbe dieser Zeit
gesucht. Dies soll anhand von Lektüre, Referaten und dem gemeinsamen
Er- und Bearbeiten von Quellentexten erreicht werden.
Literatur: S. Graumann: Französische Verwaltung am Niederrhein. Das
Roerdepartement 1798–1814, Essen 1990; P. Hüttenberger/H. Molitor
(Hg.): Franzosen und Deutsche am Rhein 1789–1918–1945, Essen 1989;
G. Mölich/J. Oepen/W. Rosen: Klosterkultur und Säkularisation im Rhein-
land, 1. + 2. Aufl. Essen, 2002; K. Müller: Köln von der französischen zur
preußischen Herrschaft (1794–1815), Köln 2005; K. Theis/J. Wilhelm
(Hg.): Frankreich am Rhein. Die Spuren der „Franzosenzeit“ im Westen
Deutschlands, Köln 2009; J. Wilhelm/G. Mölich/A. Schmalz (Hg.): Napole-
on am Rhein: Wirkung und Erinnerung einer Epoche, Köln 2012
Das Ziel des Formats: Unsere Projektgruppen zeichnen sich dadurch aus,
dass Teilnehmer:innen selbst forschend aktiv werden, ganz im Sinne des
„forschenden Lernens“. Die Vorbereitung darauf erfolgt in einer Art Pilotha-
se. Diese wurde im Falle der Gruppe „KölnErforschen“ im vergangenen
Semester abgeschlossen. Die bisher aktive Gruppe hat sich dazu ent-
schlossen, ein Angebot der Abteilung für Neuere Geschichte im Themen-
feld „Franzosenzeit in Köln 1794–1815“ und zusätzlich zur Veranstaltung
die Möglichkeit wahrzunehmen, zusammen mit jüngeren Studierenden am
Oberseminar/Kolloquium „Erforsche deine Stadt! Historische Quellen,
Wissenschaftskommunikation und Citizen Science – Kölner Stadtge-
schichte im späten 18. Jahrhundert” teilzunehmen, das u.a. die Quellener-
schließung der Bürgerrechtsgesuche der Kölnerinnen und Kölner in der
Zeit zwischen 1794 und 1815 zum Thema hat.
Trotz dieser Ausdifferenzierung sind Neuzugänge in der Gruppe natürlich
weiterhin herzlich willkommen und erwünscht. Bei entsprechendem Inter-
esse besteht auch für Neuzugänge noch die Möglichkeit, sich im weiteren
Verlauf des Projektes am Erschließungsprojekt Bürgerrechtsgesuche der
Kölner Historiker „unmittelbar“ zu beteiligen.

Anmeldung erforderlich:
Anmeldung bis: 16. Oktober 2022
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an ✉ lmiliopo@uni-koeln.de
Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihre Matrikelnummer an

Kulturelle Studienreihe 2: „Kölner Sammlungen erzählen viele Geschichten!“ @ Zoom-Sitzung
Dez 7 um 16:00 – 17:00

Seien es die persönlichen Vorlieben von Sammlerpersönlichkeiten, Einbli-
cke in historische Lebenswelten, Zeugenschaft über persönliches Denken
und Handeln, Geschichten über Wachstum, Zerstreuung und Verluste
oder schlicht ihre Bedeutung als kulturelles Erbe: In Sammlungen steckt
mehr als die Summe ihrer Objekte. Und die Stadt Köln hat überaus reiche
Sammlungen zu bieten!
In dieser Veranstaltungsreihe stellen die wissenschaftlichen Mitarbeiter:in-
nen der Kölner Frühen Neuzeit und der Forschungsstelle Geschichte
Kölns ausgewählte Sammlungsbeispiele aus aktuellen Forschungs- und
Erschließungsprojekten vor.

Weitere Informationen zur ZOOM-Einladung finden Sie
im entsprechenden ILIAS-Ordner hinterlegt. Dieser wird
erst kurz vor Semesterbeginn freigeschaltet
Diese Veranstaltung findet online statt!

Diese Veranstaltung wird
durch den fgs gefördert

Ringvorlesung: Die Welt im Computer – Einführung in Big Data, Machine Learning und Quantitative Modellierung @ Hörsaal A1, Hörsaalgebäude, Universitätsstraße 35
Dez 7 um 16:00 – 17:30

Viele Bereiche naturwissenschaftlicher Forschung durchlaufen zurzeit ei-
nen enormen Wandel. Dieser ist darauf zurückzuführen, dass neue Mess-
methoden immer größere Datensätze generieren, die mit computerbasier-
ten Algorithmen aus Bereichen des Machine Learnings völlig neuartig un-
tersucht werden können. Gleichzeitig ermöglicht der Fortschritt in den
Computerwissenschaften auch ganz generell die Beschreibung von immer
komplexeren Systemen.
In der Ringvorlesung werden daher Konzepte zu Big Data, Machine Lear-
ning, Deep Learning, künstlicher Intelligenz und den verschiedenen Arten
der Modellierung komplexer Systeme vorgestellt. Neben einem Überblick
über die Methoden und die Möglichkeiten des Einsatzes von Super-Com-
putern, werden Dozent:innen aus einem breiten Spektrum wissenschaftli-
cher Anwendungen über ihre aktuelle Forschung aus diesen Bereichen
berichten. Studierende aller Fakultäten sowie interessierte Gäste sind
herzlich willkommen!
Weitere Informationen finden Sie online unter: https://complexsystem-
s.uni-koeln.de/teaching/ringvorlesung/die-welt-im-computer-ws-22-23

Anmeldung erforderlich:
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an ✉ anne-cathrine.dott@uni-koeln.de

Dez
8
Do
Ringvorlesung: E.T.A. Hoffmann @ Hörsaal B, Hörsaalgebäude, Universitätsstraße 35
Dez 8 um 10:00 – 11:30

2022 jährt sich der 200. Todestag E.T.A. Hoffmanns – eines Autors, Kom-
ponisten und Karikaturisten, der seinen festen Platz im Kanon der deut-
schen Literatur (ja, der Weltliteratur) hat. Die Vorlesung beschäftigt sich
mit der Poetologie und Ästhetik des Hoffmann’schen Œuvres. Die Veran-
staltung ist zur Hälfte als Ringvorlesung angelegt: Im Laufe des Semes-
ters werden renommierte Hoffmann-Forscherinnen und -Forscher ihre
Perspektivierungen auf Autor und Werk präsentieren.
Textgrundlage sind die Taschenbuch-Ausgaben des Deutschen Klassiker
Verlags sowie zur Einführung:
Christine Lubkoll und Harald Neumeyer (Hg.): E.T.A. Hoffmann-Hand-
buch: Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart 2015.
Die Vorlesung findet im WS 22/23 wöchentlich statt. Aufgeführt sind neben
der Einführung die Gastvorträge, die der Veranstaltung den Ringvorle-
sungscharakter verleihen.
13.10.2022 Einführung (Prof. Dr. Claudia Liebrand)
20.10.2022 Gastvortrag Dr. Alina Boy (Köln): Kindheit(en) in den Texten
E.T.A. Hoffmanns
10.11.2022 Gastvortrag Prof. Dr. Achim Geisenhanslüke (Frankfurt):
Arhythmische Tatzenschläge. Wahnsinn und Kriminalität bei Cervantes
und Hoffmann
01.12.2022 Gastvortrag Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans (Bochum):
E.T.A. Hoffmann in Comics und Graphic Novels
08.12.2022 Gastvortrag Maximilian Kloppert (Köln): „Pünktchen, Striche
und Züge und Schnörkel“. Schreiben und Schrift bei E.T.A. Hoffmann
15.12.2023 Gastvortrag Prof. Dr. Thomas Wortmann (Mannheim): Paradi-
se Island? Liebes- und Kolonialdiskurs in E.T.A. Hoffmanns Hawaii-Erzäh-
lung „Haimatochare“
22.12.2023 Gastvortrag Prof. Dr. Maren Conrad (Köln): Hoffmanns Weih-
nachtsmärchen und seine Spuren in der Kinderliteratur bis heute
12.01.2023 Gastvortrag Prof. Dr. Friedrike Middelhoff (Frankfurt): „Sein
Blut komme nicht über mich!“ Romantische Medizin und Transfusionsfan-
tasien in E.T.A. Hoffmanns „Ignaz Denner“ (1816)

Anmeldung erforderlich:
Sie können Sich für diese Ringvorlesung nachmelden
lassen. Weitere Informationen zur Nachmeldung an der
Philosophischen Fakultät finden Sie auf S. 25 der Koost-Broschüre

Zeitreise durch die Geschichte der Archäologie der frühen Medizin @ Auf dem Rothenberg 11, Köln-Altstadt, vor dem Museum
Dez 8 um 10:45 – 12:15

Weitere Informationen siehe Anlage: Einzelinformationen

Internationale Politik: Geschichte, Gegenwart und Zukunft @ Hörsaal VIIa, Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz
Dez 8 um 12:00 – 13:30

Mit dem Ende des Kommunismus 1989 öffnete sich für einen kurzen Au-
genblick das Fenster für eine neue Weltordnung die nicht mehr auf den
Grundlagen des Kalten Krieges funktionieren sollte, sondern Errungen-
schaften wie Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, liberale Demokratie
und soziale Marktwirtschaft ins Zentrum der Politik rückte. Francis Fukuya-
ma beschrieb diese neue Weltordnung Anfang der 1990er Jahre ebenso
euphorisch wie illusorisch in seinem berühmten Werk: Das Ende der Ge-
schichte. Anfänglich sah es tatsächlich so aus, als ob die liberale Demo-
kratie einen globalen Siegeszug beginnen würde, aber schon in der Mitte
der 1990er Jahre zeigten sich mit dem Jugoslawienkrieg erste Risse in der
„neuen Weltordnung”. Nach dem 11. September 2001 und den gescheiter-
ten Interventionen der USA und ihrer Verbündeten in Afghanistan, Irak und
Libyen wurde klar, dass die Vorherrschaft der westlichen Demokratie zu-
mindest massiv in Frage gestellt ist. Der Einmarsch der russischen Armee
und die brutale Kriegsführung Putins in der Ukraine seit dem 24. Februar
2022 haben endgültig gezeigt, dass der Westen, von innen heraus bereits
durch die Katastrophenpräsidentschaft Trumps (2016-2020) geschwächt,
von außen politisch und ökonomisch neben Russland auch von China in
Frage gestellt, sich in einer schweren Krise befindet.
In unserer Vorlesung soll neben einem historischen Abriss der heutigen
Krisenphänomene und ihrer Ursachen das Nachdenken über die Zukunft
der internationalen Politik und ihrer Akteure stehen. Dabei soll sowohl die
Rolle der USA und der EU beleuchtet werden, aber auch die zukünftige
Verortung Chinas als aufstrebende Weltmacht sowie die Zukunft Russ-
lands im globalen Kontext. Ein weiteres Augenmerk soll auf der Entwick-
lung einer eigenständigen europäischen außenpolitischen Zusammenar-
beit liegen.

Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiger
Gasthörer:innenausweis.
Bitte bringen Sie diesenzur ersten Sitzung mit
Diese Veranstaltung ist als Präsenzveranstaltung ge-
plant. Sollte es pandemiebedingt notwendig sein, erfolgt
eine kurzfristige Umstellung auf ein digitales Format. Dar-
über werden Sie über die Dozent:innen oder auf unserer
Homepage informiert


Diese Veranstaltung wird durch den fgs gefördert

Liebe, Tod, Verderben und Verzeihen Botschaften aus Oper, Musikdrama, Operette und Musical verstehen und erleben @ Hörsaal XVIII, Hauptgebäude Albertus-Magnus-Platz
Dez 8 um 14:00 – 15:30

Orpheus überwindet die Furien durch seinen Gesang in Monteverdis „Or-
feo“ und Glucks „Orpheus und Euridice“ ist Inbegriff der Macht des Gesan-
ges. In Mozarts „Figaros Hochzeit“ bittet der Graf die Gräfin, die in den
Kleidern ihrer Zofe aus der Gartenlaube tritt, auf Knien um Verzeihung. Die
„Carmen“ Bizets inszeniert ihren Selbstmord und provoziert. In den „Meis-
tersingern“ von Wagner tanzen die Bürger auf der Festwiese im Bewusst-
sein ihrer selbst und der besonderen Bedeutung der Kunst. Oper und Mu-
siktheater spiegeln Gefühle und Ideen. Nicht unbedingt laut oder sofort
verstehbar. Aber deutlich, klar, manchmal ausgesprochen subtil, in vielfäl-
tigen musikalischen Formen. Monteverdi, Gluck, Händel, Mozart, Beetho-
ven, Weber, Bizet, Offenbach, Wagner, Verdi, Strauss, Berg, Bernstein,
Gershwin und Webber – sie alle fassen in ihrem ureigenen musikalischen
Ausdruck die vielfältigen Sehnsüchte, Wünsche, die Verzweiflung der
Menschen und zeigen im Spiegel der historischen Epochen subtile Kritik
an den „Verhältnissen“ oder lassen Ideale aufleuchten oder wollen nur un-
terhalten und das große Geschäft.

Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiger
Gasthörer:innenausweis.
Bitte bringen Sie diesen zur ersten Sitzung mit
Diese Veranstaltung ist als Präsenzveranstaltung ge-
plant. Sollte es pandemiebedingt notwendig sein, erfolgt
eine kurzfristige Umstellung auf ein digitales Format. Dar-
über werden Sie über die Dozent:innen oder auf unserer
Homepage informiert


Diese Veranstaltung wird durch den fgs gefördert