Calendar

Nov
2
Mo
fgs-Literaturkreis: Buch für November
Nov 2 um 00:00

Leitung: Beatrix Becker-Jetzek
Anmeldung erforderlich: Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an becker.bea@googlemail.com

Erläuterung:

Der fgs-Literaturkreis ist ein Kooperationsprojekt des fgs mit dem Kölner Literaturhaus. Im Kölner Literaturhaus wird Literatur lebendig; Autorinnen und Autoren stellen in den Veranstaltungen ihre Werke vor. Zusätzlich wird interessierten Leserinnen und Lesern die Möglichkeit geboten, im Rahmen von Lesekreisen über Literatur zu sprechen. Die Leiterin des fgs-Literaturkreises, Beatrix Becker-Jetzek, gibt die Lektüre vor – jeweils ein Buch pro Monat. Dabei handelt es sich um Gegenwartsliteratur von Autorinnen und Autoren, die auch zu Gast im Literaturhaus sein werden. Es werden nicht unbedingt die aktuellen Bücher gelesen, teilweise wird auch auf frühere Werke der Autoren zurückgegriffen.

Derzeit müssen wir wegen der besonderen gesundheitlichen Risiken auf Präsenzveranstaltungen an der Universität verzichten. Deshalb wurde das Projekt “ Literaturkreis in Zeiten des Corona-Virus“ ins Leben gerufen. Interessierte Teilnehmer melden sich bei Frau Becker-Jetzek an. Sie gibt dann ein Zeitfenster vor, zu dem alle Teilnehmer das vorgegebene Buch gelesen haben sollten. Lektüreeindrücke werden per E-Mail ausgetauscht, dabei werden auch Lesarten und Interpretationen angesprochen. Die einzelnen Stellungnahmen werden in einer E-Mail-Schlange zusammengefasst. Ergänzend werden einige Grundkenntnisse der Literaturwissenschaft vermittelt und Zusatzinformationen über Autoren und Bücher übersandt.

November-Buch:

Thomas Hettche: Herzfaden

Der vielfach preisgekrönte Autor, Essayist  und Poetik-Dozent, Jg. 1964, stand mit diesem erst kürzlich erschienenen  Roman auf der Shortlist für de Deutschen Buchpreis.

Er erzählt die Geschichte der Augsburger Puppenkiste und ihrer Familie, macht bewusst,  dass sie eine Familiengeschichte hat.

„Hettche gelingt es, die Verzauberung durch Jim Knopf und den kleinen König Kalle Wirsch zu evozieren, mit verschiedenen Gefühlsfarben und Erwartungen zu spielen –und gleichzeitig einen unerwarteten Ausschnitt aus der deutschen Zeitgeschichte zu evozieren.“ (Faz, 2020)

Der „ im doppelten Sinne fantastischer Roman ist zu Recht für den Deutschen Buchpreis nominiert. Die Geschichte der Augsburger Puppenkiste wird zu einer Erzählung über das Fortwirken nationalsozialistischer Vergangenheit.“ (Deutschlandfunk Kultur)

Dez
1
Di
fgs-Literaturkreis: Buch für Dezember
Dez 1 um 00:00

Leitung: Beatrix Becker-Jetzek
Anmeldung erforderlich: Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an becker.bea@googlemail.com

Erläuterung:

Der fgs-Literaturkreis ist ein Kooperationsprojekt des fgs mit dem Kölner Literaturhaus. Im Kölner Literaturhaus wird Literatur lebendig; Autorinnen und Autoren stellen in den Veranstaltungen ihre Werke vor. Zusätzlich wird interessierten Leserinnen und Lesern die Möglichkeit geboten, im Rahmen von Lesekreisen über Literatur zu sprechen. Die Leiterin des fgs-Literaturkreises, Beatrix Becker-Jetzek, gibt die Lektüre vor – jeweils ein Buch pro Monat. Dabei handelt es sich um Gegenwartsliteratur von Autorinnen und Autoren, die auch zu Gast im Literaturhaus sein werden. Es werden nicht unbedingt die aktuellen Bücher gelesen, teilweise wird auch auf frühere Werke der Autoren zurückgegriffen.

Derzeit müssen wir wegen der besonderen gesundheitlichen Risiken auf Präsenzveranstaltungen an der Universität verzichten. Deshalb wurde das Projekt “ Literaturkreis in Zeiten des Corona-Virus“ ins Leben gerufen. Interessierte Teilnehmer melden sich bei Frau Becker-Jetzek an. Sie gibt dann ein Zeitfenster vor, zu dem alle Teilnehmer das vorgegebene Buch gelesen haben sollten. Lektüreeindrücke werden per E-Mail ausgetauscht, dabei werden auch Lesarten und Interpretationen angesprochen. Die einzelnen Stellungnahmen werden in einer E-Mail-Schlange zusammengefasst. Ergänzend werden einige Grundkenntnisse der Literaturwissenschaft vermittelt und Zusatzinformationen über Autoren und Bücher übersandt.

Dezember-Buch:

Fran Ross: Oreo

Einen Einführungstext zu „Oreo“ schicke ich später, im November.

Zu ihrer persönlichen Information bzw Vorbereitung auf die Sitzung empfehle ich Perlentaucher;

https://www.perlentaucher.de/buch/fran-ross/oreo.html

Jan
27
Mi
fgs-Literaturkreis: Buch für Januar @ e-mail
Jan 27 um 00:00 – Jan 31 um 00:00

Helen Wolf: Hintergrund für Liebe. Roman. Herausgegeben und mit einem Essay von Marion Detjen. Weidle Verlag. Bonn 2020

Helen Wolf, geb. Helene Mosel (1906-1994) war eine deutsch-amerikanische Verlegerin und Autorin.

Sie hat „die Sommerromanze, die von weiblicher Selbstermächtigung handelt und dem piefigen Deutschland ein hedonistisches, freigeistiges Frankreich gegenüberstellt, Anfang der 30er-Jahre geschrieben … In ihrem Geliebten spiegelt sich der berühmte Verleger Kurt Wolff, der Entdecker Franz Kafkas und Georg Trakls.

Spätestens nach dem Tod ihres Mannes 1963 galt sie selbst als berühmte Verlegerin von Autoren wie Georges Simenon, Boris Pasternak oder Umberto Eco; sie war die Grande Dame der New Yorker Literaturszene, eine enge Vertraute von Günter Grass, Max Frisch und Uwe Johnson, von W. H. Auden und Michael Hamburger. Die Spuren ihrer eigenen literarischen Versuche hatte sie sorgsam verwischt, wenn auch nicht zerstört.

Marion Detjen, Großnichte von Helen Wolff, schreibt in ihrem ausführlichen Nachwort … über die ernsthaften Schreibexperimente ihrer Tante, die von Kurt Wolff sehr unterstützt wurden … und spekuliert darüber, warum Wolff – deren Talent fürs Leichtfüßige und Szenische, für Dialoge und die Inszenierung eines neuen, androgynen Frauenbildes in ihrer nun vorliegenden Erzählung erahnbar ist – später das Schreiben vollkommen aufgegeben hat und auch ihre frühen Texte zu Lebzeiten nicht veröffentlichen wollte. “ Es gehörte zum ‚Credo‘ Helen und Kurt Wolffs, dass die Hingabe an die Autoren und deren Bücher, die der Verlegerberuf verlangt, eine eigene schöpferische Tätigkeit verbiete.“ Süddeutsche 2020


Ich freue mich auf hre Beiträge.

Herzliche Grüße

Beatrix Becker-Jetzek