Vorträge

Nov
9
Mo
Weniger Armut durch bessere Armutsforschung? @ Bereitstellung eines Videos
Nov 9 um 00:00 – 00:00

Zum Wirtschaftsnobelpreis 2019 für Abhijit Banerjee, Esther Duflo und Michael Kremer

Leitung: Prof. Dr. Stefan Klonner (Universität Heidelberg)

Aufgezeichneter Vortrag: ab 09.11.2020 verfügbar (Weitere Informationen dazu finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung:
Am 10. Dezember letzten Jahres verlieh der schwedische König Karl Gustaf den Wirtschaftsnobelpreis an die Entwicklungsländerforscher Abhijit Banerjee, Esther Duflo und Michael Kremer von den Universitäten MIT und
Harvard. Damit wurden zum ersten Mal in seiner 50-jährigen Geschichte Ökonomen, die sich in erster Linie mit Armut und deren Bekämpfung beschäftigen, ausgezeichnet. Gewürdigt wurde ihr „experimenteller Forschungsansatz zur globalen Armutsreduzierung“, der darauf ausgerichtet ist, die geeignetsten Maßnahmen zur Armutsbekämpfung zu identifizieren mittels Experimenten unter Menschen in Entwicklungsländern, die selbst von Armut betroffen sind. Grundsätzlich wird dabei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern an einer Studie, üblicherweise jedem zweiten, Zugang zu einem Wohlfahrtsprogramm gewährt, während die anderen Teilnehmer leer ausgehen. Die Wirksamkeit der Maßnahme wird durch Vergleich der Ergebnisse zwischen diesen beiden Teilnehmergruppen
ermittelt.
In diesem Vortrag werden wir uns mit der Thematik der globalen Armut aus ökonomischer Sicht und dem Forschungsansatz der drei Nobelpreisträger auseinandersetzen. Neben einem Überblick über ihre Methodik
werden wir konkrete Beispiele aus ihrer Forschung kennenlernen. Nicht zu kurz kommen sollen dabei auch kritische Stimmen, die die Einschränkung der durch diesen Ansatz behandelbaren Forschungsfragen ebenso wie ethische Bedenken betreffen.


Ergänzende ZOOM-Sitzung I:

Was ist Armut und wie lässt sich Armut bekämpfen?

Zoomsitzung: Mittwoch, 25. November 2020, 18:00 – 19:30 Uhr (Weitere Informationen zu der Zoom-Einladung finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung:
Wir wollen diskutieren, was das Leben von Armut betroffenen Menschen kennzeichnet und was Risikofaktoren für das Betroffensein von Armut sind. Was unterscheidet Armut in einem Land wie Deutschland von Armut in Entwicklungsländern? Was kann die Forschung, was die Politik und was nicht-staatliche Akteure zu ihrer Bekämpfung beitragen?


Ergänzende ZOOM-Sitzung II:

Soziale Experimente in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung

Zoomsitzung: Mittwoch, 20. Januar 2021, 18:00 – 19:30 Uhr (Weitere Informationen zu der Zoom-Einladung finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung:
Was zeichnet durch Experimente gewonnene Evidenz gegenüber anderen Methoden aus? Was unterscheidet Experimente unter Menschen von Laborexperimenten, z. B. mit Versuchstieren? Warum haben sich soziale Experimente in der ökonomischen Armutsforschung stärker etabliert als in anderen Bereichen der Wirtschaftswissenschaften? Was sind die Stärken und Schwächen dieses Ansatzes für tatsächliche Armutsbekämpfung? Sind Experimente mit Menschen ethisch?

Nov
30
Mo
Die Präsidentschaftswahlen in den USA 2020 @ Videobereitstellung
Nov 30 um 12:00 – 12:00

Der Upload verschiebt sich aus kurzfristigen Gründen um einige Tage!

Ab dem neuen Termin können Sie mit folgendem Link das Video abrufen:

https://gasthoerersenioren.uni-koeln.de/semesterprogramm/unser-semesterprogramm-fuer-alle-interessierten

Aufgezeichneter Vortrag: ab 25.11.2020 verfügbar (Weitere Informationen dazu finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung:  Dieses Angebot wird vom fgs finanziert.

Die Präsidentschaftswahlen 2020 werden nicht ohne Grund von vielen Beobachtern in- und außerhalb der USA als besonders wichtig angesehen. Denn die Wahl vier Jahre zuvor brachte Donald Trump ins Amt, ohne dass viele Wähler wussten, was er denn konkret umsetzen werde. Vier Jahre später sind sie besser informiert, was von diesem Präsidenten zu erwarten ist. Seine Politik steht zur Wahl. Für viele Bereiche haben die Demokraten ein Alternativprogramm vorgelegt. In der Gesundheits-, Steuer-, Umweltund Bündnispolitik wollen die Demokraten Trumps Politik revidieren. Was waren die Alternativen und wie haben die US-Bürger entschieden?


Ergänzende ZOOM-Sitzung I:

Der Wahlkampf als Spiegelbild der Lage in den USA

Zoomsitzung: Mittwoch, 02. Dezember 2020, 14:00 – 15:30 Uhr (Weitere Informationen zu der Zoom-Einladung finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung:
Die USA sind ein politisch, kulturell und medial zerrissenes Land. Der Wahlkampf spiegelte die großen Konfliktlinien wider. Ausgehend vom Impeachment gegen Präsident Trump 2019/20 sollen die Hauptkonflikte dargestellt und diskutiert werden. Angesichts der großen Bedeutung der USA für die Entwicklungen in Europa ist es wichtig, die Auseinandersetzungen zu verstehen. Und auch darüber nachzudenken, welche Folgen dies für die transatlantischen Beziehungen hat


Ergänzende ZOOM-Sitzung II:

Was folgt aus der Wahl für Europa? Außenpolitik und internationale Auswirkungen der neuen Administration

Zoomsitzung: Mittwoch, 09. Dezember 2020, 14:00 – 15:30 Uhr (Weitere Informationen zu der Zoom-Einladung finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung:
Die transatlantischen Beziehungen verändern sich seit 1949 ständig. Zuerst unter dem Dach den Ost-West-Konflikts, später in der Phase der alleinigen Weltmacht USA und nun am Ende des amerikanischen Zeitalters. Was bedeutet die neue Regierung in Washington für die Beziehungen zu Europa? Um das abschätzen zu können, sollen die wichtigsten Staatenbeziehungen und internationalen Konflikte in die Betrachtung einbezogen werden.

Jan
14
Do
Die Kunst des Sehens: Bild und Welt in Ost und West @ Zoomsitzung
Jan 14 um 17:00 – 18:30

Achtung: Änderung der Zeiten!!

Auch die folgenden Termine (21.1. und 28.1.) beginnen um 17.00 Uhr!

LIVE-Vortrag:  Zoomsitzung am Donnerstag, 14. Januar 2021, 17.00 – 18.30 Uhr (Weitere Informationen dazu finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung: Dieses Angebot wird vom fgs finanziert.
Das Bild ist ein Fenster. Es zeigt und macht sichtbar. Es zeigt das, was die Künstlerinnen und Künstler sahen und macht es so sichtbar, wie sie es uns sehen lassen wollten. Das Bild repräsentiert eine Art und Weise, Kontakt mit der Welt aufzunehmen, also Erfahrungen zu machen. Es kann sowohl die äußere, wie die innere Erfahrung der Kunstschaffenden sein – oder auch beides. Darin gleichen sich die Künste in Ost und West.

Zugleich stellen die Bilder uns, als Betrachter, auch an die Stelle derer, die es für uns geschaffen haben. Wir werden zu Teilhabern der künstlerischen Erfahrung. Wie geht das? Und geht das überhaupt? Und wie unterscheide sich hier die Perspektiven in West und Ost? In gewissem Sinn gelingt diese Teilhabe nur dann, wenn wir ihr Übung, Geduld und Achtsamkeit (mindfulness) angedeihen lassen. Mit anderen Worten: es handelt sich um eine Kunst—die Kunst des Sehens.


Ergänzende ZOOM-Sitzung I:

Im Auge des Betrachters. Die Praxis des Sehens

Zoomsitzung: Donnerstag, 21. Januar 2021, 17.00 – 18.30 Uhr (Weitere Informationen zu der Zoom-Einladung finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung:
Da die Teilhabe an der künstlerischen Erfahrung, wie im Vortrag dargelegt, Übung, Geduld und Achtsamkeit erfordert, wollen wir diese Praxis hier in die Tat umsetzen. Als erstes nehmen wir die Haltung des Betrachters
ein, und erkunden, wohin und wie uns ein Bild blicken lässt. Dies bewusst und geduldig zu tun, ist der Anfang der Achtsamkeit. Dazu widmen wir uns einer kleinen Auswahl von Bildern aus West und Ost.

Sind wir überhaupt in der Lage, uns den Inhalt und den Blick der Künstler zu erschließen? Wo stoßen wir auf Grenzen? Was bleibt uns verschlossen? Welchen Betrachter setzt das Bild voraus? Allmählich wird klar: die künstlerische Erfahrung stößt immer einen Dialog an. Denn Kunst ist mehr als bloße Information vom Sender zum Empfänger. Kunst ist dialogische Kommunikation über die Grenzen von Raum und Zeit hinweg. Und dieser Prozess der Rezeption bleibt wesentlich unabgeschlossen.


Ergänzende ZOOM-Sitzung II:

Die künstlerische Erfahrung: Von der Inspiration zum Bild

Zoomsitzung: Donnerstag, 28. Januar 2021, 17.00 – 18.30 Uhr (Weitere Informationen zu der Zoom-Einladung finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung:
Nunmehr wechseln wir die Seiten und nehmen die Perspektive der Künstlerinnen und Künstler ein. Was sie uns sehen lassen wollen, entsteht im künstlerischen Prozess. Dies ist der Teil der Kunst, der am seltensten sichtbar wird, denn das Entstehen eines Kunstwerks bleibt in der Regel den Augen des Publikums entzogen. Es spielt sich in der Abgeschiedenheit der Ateliers ab. Wie also entsteht ein Kunstwerk?

Wie beginnt, wie entfaltet sich der künstlerische Prozess? Was geschieht in dem Moment, den man „die Inspiration“ nennt? Ist das ein einzelner Augenblick oder eher ein Kontinuum? Wie materialisiert sich die Inspiration auf dem Papier, auf der Leinwand? Welche Rolle spiel dabei das handwerkliche Können? Wir werden sehen: Ganz ähnlich wie bei der Rezeption von Kunst gestaltet sich auch ihre Produktion als eine dialogische Kommunikation zwischen dem Künstler, seinem Können und seinem Werk. Wolfgang Leidhold lässt uns anhand seiner eigenen Werke an diesem Prozess teilhaben.

Jan
21
Do
Die Kunst des Sehens: Bild und Welt in Ost und West @ Zoomsitzung
Jan 21 um 17:00 – 18:30

Achtung: Änderung der Zeiten!!

Auch die folgenden Termine (21.1. und 28.1.) beginnen um 17.00 Uhr!

LIVE-Vortrag:  Zoomsitzung am Donnerstag, 14. Januar 2021, 17.00 – 18.30 Uhr (Weitere Informationen dazu finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung: Dieses Angebot wird vom fgs finanziert.
Das Bild ist ein Fenster. Es zeigt und macht sichtbar. Es zeigt das, was die Künstlerinnen und Künstler sahen und macht es so sichtbar, wie sie es uns sehen lassen wollten. Das Bild repräsentiert eine Art und Weise, Kontakt mit der Welt aufzunehmen, also Erfahrungen zu machen. Es kann sowohl die äußere, wie die innere Erfahrung der Kunstschaffenden sein – oder auch beides. Darin gleichen sich die Künste in Ost und West.

Zugleich stellen die Bilder uns, als Betrachter, auch an die Stelle derer, die es für uns geschaffen haben. Wir werden zu Teilhabern der künstlerischen Erfahrung. Wie geht das? Und geht das überhaupt? Und wie unterscheide sich hier die Perspektiven in West und Ost? In gewissem Sinn gelingt diese Teilhabe nur dann, wenn wir ihr Übung, Geduld und Achtsamkeit (mindfulness) angedeihen lassen. Mit anderen Worten: es handelt sich um eine Kunst—die Kunst des Sehens.


Ergänzende ZOOM-Sitzung I:

Im Auge des Betrachters. Die Praxis des Sehens

Zoomsitzung: Donnerstag, 21. Januar 2021, 17.00 – 18.30 Uhr (Weitere Informationen zu der Zoom-Einladung finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung:
Da die Teilhabe an der künstlerischen Erfahrung, wie im Vortrag dargelegt, Übung, Geduld und Achtsamkeit erfordert, wollen wir diese Praxis hier in die Tat umsetzen. Als erstes nehmen wir die Haltung des Betrachters
ein, und erkunden, wohin und wie uns ein Bild blicken lässt. Dies bewusst und geduldig zu tun, ist der Anfang der Achtsamkeit. Dazu widmen wir uns einer kleinen Auswahl von Bildern aus West und Ost.

Sind wir überhaupt in der Lage, uns den Inhalt und den Blick der Künstler zu erschließen? Wo stoßen wir auf Grenzen? Was bleibt uns verschlossen? Welchen Betrachter setzt das Bild voraus? Allmählich wird klar: die künstlerische Erfahrung stößt immer einen Dialog an. Denn Kunst ist mehr als bloße Information vom Sender zum Empfänger. Kunst ist dialogische Kommunikation über die Grenzen von Raum und Zeit hinweg. Und dieser Prozess der Rezeption bleibt wesentlich unabgeschlossen.


Ergänzende ZOOM-Sitzung II:

Die künstlerische Erfahrung: Von der Inspiration zum Bild

Zoomsitzung: Donnerstag, 28. Januar 2021, 17.00 – 18.30 Uhr (Weitere Informationen zu der Zoom-Einladung finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung:
Nunmehr wechseln wir die Seiten und nehmen die Perspektive der Künstlerinnen und Künstler ein. Was sie uns sehen lassen wollen, entsteht im künstlerischen Prozess. Dies ist der Teil der Kunst, der am seltensten sichtbar wird, denn das Entstehen eines Kunstwerks bleibt in der Regel den Augen des Publikums entzogen. Es spielt sich in der Abgeschiedenheit der Ateliers ab. Wie also entsteht ein Kunstwerk?

Wie beginnt, wie entfaltet sich der künstlerische Prozess? Was geschieht in dem Moment, den man „die Inspiration“ nennt? Ist das ein einzelner Augenblick oder eher ein Kontinuum? Wie materialisiert sich die Inspiration auf dem Papier, auf der Leinwand? Welche Rolle spiel dabei das handwerkliche Können? Wir werden sehen: Ganz ähnlich wie bei der Rezeption von Kunst gestaltet sich auch ihre Produktion als eine dialogische Kommunikation zwischen dem Künstler, seinem Können und seinem Werk. Wolfgang Leidhold lässt uns anhand seiner eigenen Werke an diesem Prozess teilhaben.

Jan
28
Do
Die Kunst des Sehens: Bild und Welt in Ost und West @ Zoomsitzung
Jan 28 um 17:00 – 18:30

Achtung: Änderung der Zeiten!!

Auch die folgenden Termine (21.1. und 28.1.) beginnen um 17.00 Uhr!

LIVE-Vortrag:  Zoomsitzung am Donnerstag, 14. Januar 2021, 17.00 – 18.30 Uhr (Weitere Informationen dazu finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung: Dieses Angebot wird vom fgs finanziert.
Das Bild ist ein Fenster. Es zeigt und macht sichtbar. Es zeigt das, was die Künstlerinnen und Künstler sahen und macht es so sichtbar, wie sie es uns sehen lassen wollten. Das Bild repräsentiert eine Art und Weise, Kontakt mit der Welt aufzunehmen, also Erfahrungen zu machen. Es kann sowohl die äußere, wie die innere Erfahrung der Kunstschaffenden sein – oder auch beides. Darin gleichen sich die Künste in Ost und West.

Zugleich stellen die Bilder uns, als Betrachter, auch an die Stelle derer, die es für uns geschaffen haben. Wir werden zu Teilhabern der künstlerischen Erfahrung. Wie geht das? Und geht das überhaupt? Und wie unterscheide sich hier die Perspektiven in West und Ost? In gewissem Sinn gelingt diese Teilhabe nur dann, wenn wir ihr Übung, Geduld und Achtsamkeit (mindfulness) angedeihen lassen. Mit anderen Worten: es handelt sich um eine Kunst—die Kunst des Sehens.


Ergänzende ZOOM-Sitzung I:

Im Auge des Betrachters. Die Praxis des Sehens

Zoomsitzung: Donnerstag, 21. Januar 2021, 17.00 – 18.30 Uhr (Weitere Informationen zu der Zoom-Einladung finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung:
Da die Teilhabe an der künstlerischen Erfahrung, wie im Vortrag dargelegt, Übung, Geduld und Achtsamkeit erfordert, wollen wir diese Praxis hier in die Tat umsetzen. Als erstes nehmen wir die Haltung des Betrachters
ein, und erkunden, wohin und wie uns ein Bild blicken lässt. Dies bewusst und geduldig zu tun, ist der Anfang der Achtsamkeit. Dazu widmen wir uns einer kleinen Auswahl von Bildern aus West und Ost.

Sind wir überhaupt in der Lage, uns den Inhalt und den Blick der Künstler zu erschließen? Wo stoßen wir auf Grenzen? Was bleibt uns verschlossen? Welchen Betrachter setzt das Bild voraus? Allmählich wird klar: die künstlerische Erfahrung stößt immer einen Dialog an. Denn Kunst ist mehr als bloße Information vom Sender zum Empfänger. Kunst ist dialogische Kommunikation über die Grenzen von Raum und Zeit hinweg. Und dieser Prozess der Rezeption bleibt wesentlich unabgeschlossen.


Ergänzende ZOOM-Sitzung II:

Die künstlerische Erfahrung: Von der Inspiration zum Bild

Zoomsitzung: Donnerstag, 28. Januar 2021, 17.00 – 18.30 Uhr (Weitere Informationen zu der Zoom-Einladung finden Sie ab Oktober auf dieser Seite)

Erläuterung:
Nunmehr wechseln wir die Seiten und nehmen die Perspektive der Künstlerinnen und Künstler ein. Was sie uns sehen lassen wollen, entsteht im künstlerischen Prozess. Dies ist der Teil der Kunst, der am seltensten sichtbar wird, denn das Entstehen eines Kunstwerks bleibt in der Regel den Augen des Publikums entzogen. Es spielt sich in der Abgeschiedenheit der Ateliers ab. Wie also entsteht ein Kunstwerk?

Wie beginnt, wie entfaltet sich der künstlerische Prozess? Was geschieht in dem Moment, den man „die Inspiration“ nennt? Ist das ein einzelner Augenblick oder eher ein Kontinuum? Wie materialisiert sich die Inspiration auf dem Papier, auf der Leinwand? Welche Rolle spiel dabei das handwerkliche Können? Wir werden sehen: Ganz ähnlich wie bei der Rezeption von Kunst gestaltet sich auch ihre Produktion als eine dialogische Kommunikation zwischen dem Künstler, seinem Können und seinem Werk. Wolfgang Leidhold lässt uns anhand seiner eigenen Werke an diesem Prozess teilhaben.