Vorträge

Nachfragen richten Sie bitte über diesen Link per e-Mail an fgs

Oct
25
Thu
GfE – Stadt der Zukunft — Smart Cities in Deutschland @ Geo-/Bio-Hörsaal, Universität zu Köln
Oct 25 @ 18:30

Smart Cities in Deutschland – Erfahrungen aus drei Forschungsprojekten
Claus-Christian Wiegandt, Universität Bonn

Nov
5
Mon
Wissenschaft im Rathaus @ Rathaus Spanischer Bau, Ratssaal
Nov 5 @ 18:00 – 19:30

Für das aktuelle und detaillierte Program – siehe
Informationen Kölner Wissenschaftsrunde 2018

Nov
12
Mon
“Mein 68. Ein verspäteter Brief an meinen Vater” @ Hörsaal A2, Hörsaalgebäude
Nov 12 @ 18:00

Kooperationsveranstaltung des Vereins zur Förderung des Gasthörer- und Seniorenstudiums (fgs) und des Historischens Instituts – Neuere Geschichte



Vortrag: “Mein 68. Ein verspäteter Brief an meinem Vater” — Über die Revolte 1967/68 und ein Film des Autors für den WDR von 1988
Referent: Hannes Heer


Das Jahr 2018 erinnert an Ereignisse, die in der Nachkriegsgeschichte der BRD eine besondere Bedeutung erlangt haben. Gegen dieses Sich-nicht-erinnern-wollen der beiden Generationen, die Hitlers Machtübernahme und die folgenden Verbrechen mit ermöglicht hatten, protestierte die 68er Generation in einer Art und Weise, die Geschichte geschrieben hat. Wie sehen die Zeitzeugen dieses Doppeljahr 1967/68 im Abstand von 50 Jahren? Und warum geht dieser Aufstand, der heute kaum denkbar oder möglich wäre, trotzdem auch die nachfolgenden Generationen (die Weltkriegsenkel- und Weltkriegsurenkelkinder) etwas an? Über diese Fragen will der Referent und Filmemacher mit alten und jungen Studierenden der Universität Köln diskutieren. Hannes Heer ist bekannt geworden als Kurator der Wehrmachtsausstellung, die um die Jahrtausendwende in 34 deutschen Städten gezeigt wurde und über die er am Vortag, am 11.November 2018, um 11.00 Uhr im Forum der Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum am Neu- markt (Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln) sprechen wird. Neben dem Ausstellungskatalog „Ver- nichtungskrieg – Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944“ haben seine Veröffentlichungen „Hitler war`s“ und „Vom Verschwinden der Täter“ hohe Auflagen erzielt. Im Jahr 1997 wurde er mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille ausgezeichnet.
Nov
15
Thu
GfE – “draußen” – Geographie in der Praxis @ Kneipe "Kuen"
Nov 15 @ 20:00

Wir wagen ein Experiment und verlassen den Hörsaal:
In der Kneipe “Kuen” werden Geograph*innen in 15-minütigen Vorträgen ihre Forschung vorstellen — und zwar so, dass man mit einem Getränk in der hand bequem folgen kann.

Nov
22
Thu
GfE – Stadt der Zukunft — Die Zukunft der Mobilität @ Geo-/Bio-Hörsaal, Universität zu Köln
Nov 22 @ 18:30

Die Zukunft der Mobilität
Jonas Bleckman, GIZ Berlin

Vor dem Vortrag wird das diesjährige Dr.-Hohmann-Stipendium verliehen

Dec
3
Mon
Wissenschaft im Rathaus @ Rathaus Spanischer Bau, Ratssaal
Dec 3 @ 18:00 – 19:30

Für das aktuelle und detaillierte Program – siehe
Informationen Kölner Wissenschaftsrunde 2018

Dec
6
Thu
GfE – Weihnachtsfeier mit Exkursionsvorträge @ Geo-/Bio-Hörsaal, Universität zu Köln
Dec 6 @ 18:30
Jan
10
Thu
Film: “Anfang aus dem Ende. Die Generation der Flakhelfer” @ Hörsaal VI, Hauptgebäude
Jan 10 @ 18:00

Kooperationsveranstaltung des Vereins zur Förderung des Gasthörer- und Seniorenstudiums (fgs) und des Historischens Instituts – Neuere Geschichte



Dieser Film (Deutschland 2013. Länge 85 Min.) befasst sich mit Aussagen von Zeitzeugen, die den Zweiten Weltkrieg als konkrete Erfahrung erlebt haben. Die sogenannte „Flak- helfergeneration“ ist das letzte lebendige Band, das unsere Gegenwart noch mit dieser Geschichte verbindet. Sie umfasst die Jahrgänge 1926-29, die in den letzten Kriegsjahren von der Schulbank an die Flugabwehrkanonen abkommandiert wurden. Diese Generation ist zugleich diejenige, die in Hitlers Tausendjährigem Reich aufgewachsen ist und nach 1945 die Chance hatte, ihr Leben noch einmal neu zu beginnen. Sie hat die Bundesrepublik Deutschland und ihre Demokratie mit aufgebaut.
Alle, die sich diesen Film ansehen, werden wenige Tage später in dem Vortrag von Prof. Aleida Assmann einige konkrete Bilder vor Augen haben und vielleicht auch nachvollziehen können, warum die interviewten Zeitzeugen viele der damals erlebten Ereignisse über 65 Jahre lang im Schweigen bewahrt haben.
GfE – Stadt der Zukunft – Smarte Geodaten für Smarte Städte @ Geo-/Bio-Hörsaal, Universität zu Köln
Jan 10 @ 18:30

Referent: Thomas Kolbe, TU München

Jan
14
Mon
Vortrag: Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa @ Hörsaal A1, Hörsaalgebäude
Jan 14 @ 18:00

Kooperationsveranstaltung des Vereins zur Förderung des Gasthörer- und Seniorenstudiums (fgs) und des Historischens Instituts – Neuere Geschichte



Referentin: Aleida Assmann (Konstanz)
Erinnerungskulturen weisen unterschiedliche Entwicklungen und oft auch „weiße Flecken“ auf, immer abhängig von den Interessengruppen, Machtverhältnissen und politischen Orientierungen. Offizielles, öffentliches und privates Erinnern geht in Deutschland oft auseinander und es meldet sich auch manches Unbehagen, wie die jüngsten Störgeräusche seitens der AfD zeigen. Es soll gefragt werden, welche trennende und welche verbindende Wirkung aus der Erinnerung an Gewaltereignisse des 20. Jahrhunderts für Europa hervorgehen kann.
Im Juni 2018 wurde bekannt gegeben, dass Aleida Assmann zusammen mit ihrem Ehemann Jan Assmann den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels im Oktober 2018 für die Verdienste ihrer Arbeiten zur Erinnerungskultur und gegen Geschichtsvergessenheit erhalten. Die Ehrung ist auch mitbegründet durch ihre zahlreichen Veröffentlichungen, von denen hier nur einige we- nige genannt werden können: Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis (München 2013); Aleida Assmann: Der lange Schatten der Vergangenheit (München 2006); Aleida Assmann: Formen des Vergessens (Göttingen 2016); Aleida Assmann und Jan Assmann: Wem gehört die Geschichte? Über Erinnern und Vergessen. 2 CDs (Berlin 2011).