Ein doppelter Grund zur Freude: Der fgs feiert sein 30-jähriges Jubiläum, und der fgs-Chor blickt auf drei erfolgreiche Jahre voller Musik und Gemeinschaft zurück.
Pünktlich um 20 Uhr begann in der vollbesetzten Aula der Universität zu Köln diese besondere Musikveranstaltung,
Zu Beginn sprach die Prorektorin für Forschung Frau Professorin Dr. Carien Niessen per Video ein Grußwort. Sie hob u.a. hervor, dass die Gasthörenden an der Bürger-Universität zu Köln einen sichtbaren Beitrag zum Gelingen des Transfers der Universitätsarbeit in die Bürgergesellschaft beisteuern. Die Universität sei dankbar für die vielen ehrenamtlichen, engagierten Gasthörenden aus den Reihen des fgs, die das Miteinander an der Universität zu Köln bereichern.
Im Anschluss begrüßte die 1. Vorsitzende des fgs, Frau Monika Rainer, neben dem zahlreich anwesenden Publikum einige besondere Gäste. Dies waren die ständige Vertretung des Kanzlers Frau Ina Gabriel, Herr Guido Klumpp von der BAGSO, Herr Dr. Karl-Heinz Höfgen von DENISS e.V., Herr Dr. Lazaros Miliopoulos von der KOOST und nicht zuletzt Herr Andreas Biertz der Chorleiter und Herr Helmut Weiß der Moderator und Organisator dieses musikalischen Abends. Die Geschäftsführerin der KOOST, Frau Dr. Anne Löhr konnte krankheitsbedingt leider nicht dabei sein.
Frau Rainer hob in Ihrer Ansprache hervor, dass man den Gründungsmüttern/-vätern nicht genug dafür danken kann, dass Sie vor nunmehr 30 Jahren diesen Verein gegründet haben. Ein Leben langes Lernen in angenehmer Gesellschaft – so weiß man heute – kann zum Wohlbefinden und guter Gesundheit im Alter erheblich beitragen. Sie dankte der Universitätsleitung und der Koordinierungsstelle Wissenschaft und Öffentlichkeit (KOOST) für die vielfältigen Möglichkeiten, die den Gasthörenden hier geboten werden. Auch dankte sie den Mitgliedern des fgs-Vorstandes und die Helferinnen und Helfer, die allesamt sich ehrenamtlich für diesen Verein engagieren. Last but not least fand sie lobende Worte für alle fgs-Mitglieder, die durch ihre Mitgliedsbeiträge das KOOST-Veranstaltungsprogramm Semester für Semester und die Angebote des fgs möglich machen.
Das anwesende Publikum dankte den beiden Rednerinnen mit langanhaltendem Applaus für ihre Worte.
Nach diesen einführenden Reden, die das 30-jährige Bestehen unseres Vereins würdigten, übernahm der Moderator dieses Abends, Herr Helmut Weiß, der langjährig im fgs-Vorstand tätig war und die Idee zur Gründung eines fgs-Chores einbrachte, das „Zepter“ und stellte die Akteure vor, die mit dem fgs-Chor (32 Sängerinnen und Sänger waren auf der Bühne) dieses Konzert gestalteten.
Dies waren: Chorleiter Andreas Biertz, Isabella Neise (Viola), Christoph Wiese (Percussion), Bassbariton Thomas Bonni und Tenor Maurin Biertz. Die Geschäftsführerin vom Collegium musicum und Mezzosopranistin Sophia Herber, die dieses Konzert zusammen mit Helmut Weiß organisierte, konnte leider krankheitsbedingt nicht auftreten.
Der Streifzug durch das Repertoire des fgs-Chores startete mit „Morning has broken“ und setzt sich über Lieder zum Mitsingen zu „Mit 66 Jahren“ von Udo Jürgens (mit angepasstem Text) fort. Spätestens hier sprang die Begeisterung des Chores auf die Zuhörer über, was man auch am zwanglosen Mitsingen bemerkte.
Maurin Biertz trug den Song „Sing“ von Joe Raposo einfühlsam vor. Der Chor setzte die Liederreihe u.a. mit dem kölschen Lied „Die Drei vun d´r Linie 2“ und dem persischen Volkslied „Jane Maryam“ fort.
Nun übernahm der Bassbariton Thomas Bonni und trug stimmgewaltig und sicher in jeder Tonlage drei Spirituals vor. Darunter das vielen wohl bekannte Spiritual „Joshua fit the battle of Jericho“. Das Publikum war begeistert.
Nach den Beatles-Songs „Ob-la-di Ob-la-da“ und „Penny Lane“ ging es in die Pause.
Teil 2 des Konzertes startete mit vom Chor sehr engagiert vorgetragenem „No woman no cry“. Anschließend einige Stücke auch zum Mitsingen. Besonders beim Lied „Die Gedanken sind frei“ sang das Publikum begeistert mit. Danach wurden einige Songs von Thomas Bonni und Maurin Biertz vorgetragen, wobei der Song „I love Paris“ (Thomas Bonni) besondere Begeisterung bei den Zuhörern auslöste.
Abschließend sang der Chor zusammen mit Thomas Bonni und Maurin Biertz das Lied „Tonight“, passend für den Heimweg. Während des frenetischen Beifalls wurden dem Chorleiter, den Musikern und den Solisten Blumen überreicht.
Der langanhaltende Beifall veranlasste die Akteure auf der Bühne dankenswerterweise zu einer Zugabe. Und dann war dieser wunderbare Konzertabend leider zu Ende. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Chorleiter Andreas Biertz mit großem Können und Begeisterung die ganze „Truppe“ durch diesen Abend „getragen“ hat. Es ist wirklich eine bemerkenswerte Leistung, wie Andreas Biertz mit großer Professionalität, Menschenkenntnis und Emphatie diesen Chor in nur drei Jahren zu einer derartig beeindruckenden Darbietung befähigt hat. Dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung.
© Text: GLastzke, Fotos: M. Hartkopf, Dr. Wilma Hartung, M. Rainer
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