Exkursionen

Impressionen von der Hafenrundfahrt am 27. Juni 2024 im Duisburger Hafen

Mitten im Herzen Europas, direkt an der Mündung der Ruhr in den Rhein, liegt der größte Binnenhafen der Welt. Der Mittelpunkt des Hafens liegt noch heute im Bereich der Ruhrmündung, wo bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts der erste Ruhrorter Hafen geschaffen wurde. Jährlich werden dort rund 40 Millionen Tonnen Güter aller Art umgeschlagen. Über 20.000 Schiffe laufen pro Jahr den Hafen an. Der Binnenhafen mit 21 Hafenbecken von über 180 Hektar hat eine Uferlänge von 40 Kilometer.

Fotos: © Mechthild Asen

Fotos: © Bernward Schönen


Nachlese zum Besuch des FrauenMediaTurm (FMT) am 3. 6. 2024

Zu allen Zeiten haben Frauen Geschichte geschrieben oder daran mitgewirkt. Oft wissen wir, welcher Frau wir etwas zu verdanken haben. Oft aber auch nicht. Viele Frauen wurden für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Die meisten nicht beachtet. Einige schafften es in unsere Geschichtsbücher. Aber das Gros der Frauen wurde übergangen. Und sind in Vergessenheit geraten.

Erst 1918 bekamen hier in Deutschland die Frauen das Wahlrecht zugesprochen. Ein langer Kampf um dieses Wahlrecht ging voraus. Aber schon zu Beginn des Aufkommens der Nazis wurden diese Rechte der Frauen beschnitten. Und nach dem Ende des Krieges und mit dem Aufbau unserer Republik stand sie wieder im Raum: die Frage nach der Geschichte der Frauen. Mit dem Beginn der 2. deutschen Frauenbewegung in den 1970er Jahren wurde den Frauen bewusst, dass sie eigentlich nicht viel wussten von der Frauengeschichte vergangener Jahrhunderte und Jahrzehnten. Und wieder die gleichen Probleme im Alltag, Beruf und Politik hatten wie damals. Und wieder von vorne anfingen zu forschen und zu fordern.

Alice Schwarzer initiierte 1984 das „Feministische Archiv und Dokumentationszentrum“ als gemeinnützige Stiftung. In den ersten 20 Jahren bis 2004 konnte sie, die Stiftung, mit der großen Anschubfinanzierung von Jan Philipp Reemtsma arbeiten. Seither ringt sie, wie alle Frauenarchive, hart um die nötigen Mittel.

Am 26. August 1994 zog das „Feministische Archiv und Dokumentationszentrum“ in den Bayenturm und heißt seither FrauenMediaTurm (FMT). 

Der modern ausgebaute, mittelalterliche Wehrturm war 600 Jahre lang das Wahrzeichen von Köln. Heute gehört der Turm den Frauen. 

Die Sammlung des Archives umfasst 86 000  Text-  und 9000 Tondokumente: Bücher, neu und antiquarisch, Fotos, Plakate, Filme, Zeitschriften. Alle dokumentieren das Denken und Handeln von Frauen, die um Gleichberechtigung kämpften und kämpfen. 

Neben der Präsenzbibliothek gibt es natürlich auch ein digitales Archiv. 

Es ist unmöglich den gesamten Bestand des FMT zu beschreiben. Ein kurzer Blick auf die Internetseite erklärt mehr: https://frauenmediaturm.de/

Den Innenausbau des Bayenturms wurde von Dörte Gatermann entworfen, welche noch weitere Bauten im Rheinauhafen realisierte. 

„In den mittelalterlichen Mantel habe ich ein Kleid des 21. Jahrhunderts gestellt!“ (D.Gatermann)

Ein Besuch des „Turmes der Frauen“ ist lohnenswert!

© M. Hartkopf

Fotos: © Doris Wirkes und Mechtild Hartkopf

Hier gibt es
Informationen zu den neuen Exkursionen für das Sommersemester 2024


Es sind noch Plätze frei. Schauen sie bitte in die Liste:

Nachfolgend finden Sie die Unterlagen für die Anmeldung sowie die Informationen zu den einzelnen Exkursionen.


SEHR WICHTIG!
Wir weisen darauf hin, dass die Angaben bezüglich ÖPNV bei den Exkursionen nur Vorschläge sind, die unbedingt vor dem Exkursionstag überprüft werden müssen. Bei der Deutschen Bahn gibt es immer wieder Änderungen und Zugausfälle, die man nicht voraussehen kann.“


Nachlese zum „Erste Hilfe-Kurs für Senioren“ vom 17.11.23:

Es war ein Pilotprojekt, dieser Kurs. Ein sehr wichtiger. Und er sollte öfters angeboten und  auch besucht werden!!!!

Die Idee dazu kam von Dr. Robert Kühner. Organisiert hat ihn Dr. Ralf Müller. 

Wenn man in jungen Jahren seinen Führerschein macht, ist es Pflicht, einen Erste- Hilfe-Kurs zu besuchen. Lang, lang ist’s her! Wer denkt schon an Auffrischung. Et hätt noch emmer joot jejange!

Marie, unserer Kurs-Leiterin, absolviert ein freiwilliges soziales Jahr im Schulungszentrum des Malteser Hilfsdienstes auf der Stolberger Straße in Köln. Sie würde sich gerne zur Notfallsanitäterin ausbilden.

Marie war somit sehr engagiert und motiviert und informierte sich vorab darüber, was wir von diesem Kurs erwarten. 

Immer wieder tauchte die Frage auf: Sind wir Oldies überhaupt in der Lage zu helfen? Marie zeigte uns z. B. auf, dass man Passanten direkt ansprechen sollte („Sie, dort in der roten Jacke, rufen Sie die 112 an, und sie mit dem gelben Pullover, kommen sie bitte und helfen sie mir“).

Die Hauptsache: wir helfen und machen etwas. Und das Helfen kann man lernen.

Das Allererste: Unfallstelle absichern. Und auf die eigene Sicherheit achten. Wem nützt es, wenn wir selbst verletzt werden und nicht mehr helfen können. 

Und dann schauen, wie geht es dem Unfallopfer? Ansprechbar, Atemstillstand?

Wenn nötig, die 112 anrufen. 

Diese 112 ist europaweit kostenlos!!!!! Hat man kein Netz, wird unser Anruf kostenfrei in das nächste starke verfügbare Telefonnetz geleitet. 

Und wie sollte die Situation beschrieben werden?

  • Wo geschah es?
  • Was geschah?
  • Wieviele Personen sind betroffen?
  • Welche Art der Verletzung/ Erkrankung liegt vor?
  • Warten auf Rückfragen

Im Kurs folgte dann die Erklärung der Wiederbelebung bei Atemstillstand an einer Puppe. Auf die Frage, was passiert, wenn eine Rippe bricht? erklärte Marie: “Das reparieren die im Krankenhaus schon. Aber den Tod kann man nicht reparieren!!!“ Eine Aussage, die uns sehr beeindruckte!

Also auf jeden Fall versuchen, wieder zu beleben. Und dann gibt es noch den Defibrillator. Er erklärt sich von selbst, dank der neuesten Technik. Und er hilft beim Helfen!!!!!

Wichtig gerade für uns war natürlich auch die Bearbeitung der Themen Schlaganfall, Asthmaanfall und Herzinfarkt. Ursache, Symptome und Hilfsmaßnahmen wurden erklärt. 

Es würde den Rahmen sprengen, wenn wir hier alles erklären und beschreiben.

In der Notfallhilfe hat sich sehr viel getan. Und wir sollten die Angebote z. B. vom Malteser-Hilfsdienst auch annehmen und besuchen. 

© Dr. R. Müller/M. Hartkopf


Nachlese: Besuch des Stadtarchivs Köln Eifelwall 5, 14.11.2023:

Vor sehr langer Zeit besuchte ich im noch nicht eingestürzten Stadtarchiv an der Severinsstraße eine Ausstellung. An den Namen kann ich mich nicht mehr erinnern, aber an das Gebäude. 

Umso mehr erschütterte es mich, dass im März des Jahres 2009 dieses vierstöckiges Haus innerhalb kurzer Zeit einfach so einstürzte. 

2016 war der Baubeginn für ein neues Archiv. Nach nur 4 Jahren Bauzeit und mit ungefähr 90 Millionen Euro Baukosten wurde das neue Stadtarchiv am 3. September 2021 am Eifelwall in Köln  eröffnet. 

Seit Januar 2023 ist im Historischen Archiv auch das Rheinische Bildarchiv untergebracht.

Herr Schmitz vom Stadtarchiv begrüßte uns im Foyer. Er selbst arbeitet als Restaurator dort.

Zunächst einige Fakten: 

Das Stadtarchiv beinhaltet Dokumente der Gremien und Ämter der Stadtverwaltung Köln sowie Archivgut von zahlreichen anderen Stellen wie zum Beispiel Unternehmen, Vereinen und Einzelpersonen mit Bezug zu Köln. Durch die dichte Überlieferung seit dem Hochmittelalter mit zahlreichen Urkunden, Akten, Handschriften und Nachlässen gelten die Bestände als geschichtlich besonders wertvoll. Das Stadtarchiv ist es das größte deutsche Kommunalarchiv. 

Alleine über 60 000 Urkunden, die ältesten aus dem Jahre 922, befinden sich in seinem Bestand. Diese wurden selbst nicht beschädigt durch den Einsturz, da sie sich in einem Nebengebäude befanden. 

Im eigentlichen Archivgebäude (auch Magazingebäude) stehen auf 22.584 Quadratmetern Fläche rund 50 Regalkilometer und 460 Planschränke für das Historische Archiv zur Verfügung. Das Rheinische Bildarchiv bekam weitere 2,2 Regalkilometer Lagerfläche. Es handelt sich um einen energieeffizienten Bau mit einer Fassade aus Baubronze-Vorhang-Lamellen. Die Lamellen dienen sowohl dem Sonnenschutz als auch einer optimalen Tageslichtausnutzung. 

Im Inneren sind neun verschiedene Klimazonen eingerichtet, von – 24 Grad C bis + 22 Grad C. So können den Archivalien bei verschiedenen Arten der Aufbewahrung Rechnung getragen werden. 

Der gesamte Gebäudekomplex des neuen Stadtarchivs ist rechteckig. Um das Magazingebäude herum befinden sich die Verwaltung, 1 Vortragssaal, Seminarräume und ein Lesesaal mit 45 Plätzen, in dem sich interessierte Bürger nach Absprache für sie wichtige Dokumente vorlegen lassen können. 

Für uns Exkursionsbesucher waren natürlich die Restaurierungswerkstätten wichtig.

In der ersten Werkstatt wurden Bücher und andere Dokumente „entstaubt“, mit Pinsel, kleinen Handfegern und besonders mit einem Schwamm aus Naturkautschuk. Uns wurde sehr anschaulich an einem Buch aus dem 18. Jhd. gezeigt, wie schnell solch ein Schwamm schmutzig wurde, auch wenn man den Staub kaum sah. Eine Absaugvorrichtung entfernte immer wieder den Staub aus der Luft. 

In der 2. Werkstatt wurde sich speziell mit der Entfernung von Schimmel beschäftigt. Nach dem Einsturz des alten Stadtarchivs lagen Bücher und Dokumente im Wasser. Und das nicht nur für kurze Zeit. Die durchnässten  Archivalien wurde eingeschweißt und gefiergetrocknet. Nach dem „Auftauen“ beginnt dann die Restaurierung. Wir durften ein Buch sehen, welches schon einige Jahrhunderte alt war und aussah wie ein Klumpen Papier. Bedeckt mit Schimmel. Herr Schmitz zeigte uns, wie man vorsichtig mit dem Kautschukschwamm einen Teil des Schimmels entfernen konnte. Die Luft in diesem Raum wurde ständig gereinigt, Die Restauratoren*innen sind zusätzlich noch durch eine Glasscheibe schützt, unter der sie durchgreifen können, um an den Dokumenten zu arbeiten. Schimmelsporen haben so keine Chance, sich in der menschlichen Lunge festzusetzen. 

Dann erhielten wir noch Einblick in die Werkstatt der „Kölnflocken“. Hier werden kleinste Schnipsel zusammengesetzt. Der Archiveinsturz zerriß und zerstreute ja ganze Bücher. Nur wird mühsam versucht, die vielen einzelnen Teile wieder zuzuordnen, um ein Ganzes entstehen zu lassen. Die Einzelteile werden zwischen Glasplatten gelegt, fotokopiert und mit Hilfe von Computern sortiert.  

Welch eine Geduld muss aufgebracht werden, um all die vielen Archivalien für die Nachwelt  wieder herzustellen und zu erhalten. Und mit wieviel Arbeit ist dies verbunden. 

Inzwischen wurden 96 % der Dokumente aus dem alten Archiv gesichtet und wieder hergestellt. 

Das Stadtarchiv organisiert einige Male im Jahr Ausstellungen. Momentan heißt es: „M’r welle en neu Stadt baue – Kölns Aufbruch in die Moderne“. Anhand ausgewählter Quellen wird die Entstehung des modernen Kölns im 19. Jhdt. gezeigt. Zu sehen bis zum 10. März 2024.

© Mechtild Hartkopf, Quelle: z. T. Wikipedia, Flyer Stadtarchiv


Nachlese: Fgs-Exkursion: Besuch des Dendrolabors/Forschungsarchivs, angebunden an das Institut für Ur- und Frühgeschichte der Uni Köln in Köln-Lindweiler, 13.11.23.

Wann wurde das Fachwerkhaus gebaut, wann die Klosterkirche? Ist diese Geige womöglich eine echte Stradivari? Kann dieses Tafelbild wirklich von Rubens gemalt worden sein? Eine Grabanlage in Thüringen wurde ergraben, wann war die Bestattung? Holzpfähle wurden in einer Kölner Baustelle gefunden, wie alt, woher kam das Holz?

Viele solcher Fragen aus Archäologie, Kunstgeschichte usw. können im Dendrolabor der Uni Köln von Dr. Thorsten Westphal nach Möglichkeit beantwortet werden. Der Datenträger ist das Holz, die Methode ist die Dendrochronologie- eine Methode zur AltersbesImmung von Hölzern!

dendron = Baum, chronos = Zeit, logos = Lehre ➔ Dendrochronologie =Baumzeitlehre

Wird eine Eiche oder eine Fichte gefällt, ergibt die Messung der Breite ihrer Jahresringe eine individuelle Signatur aus breiteren und schmaleren Ringen – wie ein Strichcode. Für klimaIsch ähnliche Regionen und viele Baumarten werden diese InformaIonen zusammengetragen und verknüpft und bilden eine dendrowissenschaftliche Landkarte.

Bäume werden Jahr für Jahr höher und dicker. Das Dickenwachstum bildet die Jahrringe. In Klimazonen mit ausgeprägten Jahreszeiten wachsen Bäume vom Frühjahr bis Herbst. Dann ist ein Jahrring abgeschlossen, und es folgt eine Wachstumspause. Dies führt zu einer mit bloßem Auge sichtbaren Abgrenzung der Jahrringe voneinander, die eine Voraussetzung für die dendrochronologische AltersbesImmung ist. Für Hölzer aus den Tropen ist eine solche Bestimmung nicht möglich, weil sie keine Jahresringe bilden.
Die wechselnde Breite der Jahresringe spiegelt die Wuchsbedingungen eines Baumes wieder und bildet ein individuelles Wuchsmuster Die Erfassung dieses Wuchsmusters geschieht durch die Messung der Jahresringbreiten, die graphische Darstellung als Kurve. Sogar eine wiederkehrende Maikäferplage kann so erkannt und datert werden, wie wir an einem Beispiel aus dem Elsass sahen.
Die Wuchsmuster von Bäumen der gleichen Art und Region (z.B. Westeuropa) können zeitlich überlappend verzahnt und so „in die Vergangenheit geblickt“ werden wie in einem Kalender, der z.T. bis 12.000 Jahre zurück reicht. Für jedes Kalenderjahr gibt es einen Mittelwert der Jahresringbreiten der verwendeten Hölzer.
Archäologische und historische Hölzer können so durch den Vergleich mit Jahresringkalendern jahrgenau datiert werden. Ziel der Datierung ist die Feststellung des Fällungszeitpunkts des Baumes.
Nach diesem Zeitpunkt wurde das Holz verwendet, und damit kann die Erstellung des Fachwerkhauses, der Klosterkirche, der Geige, der Bildtafel oder einer römischen Kaimauer datert werden. WichIge Voraussetzung ist aber, dass auf den hölzernen Objekten möglichst viele Jahrringe (mind. 40) gemessen werden können.

Dr. Westphal zeigte uns sehr anschaulich die spannende wissenschaftliche Arbeit der Dendrochronologie. Etliche der archäologischen Objekte aus dem großen Archiv – sogar ein Stück Holzkohle – konnten wir bestaunen, anfassen, unter dem Mikroskop betrachten und versuchen, die Jahrringe zu zählen und zu messen. Die Zeit verging wie im Flug, nach über 2 Stunden intensiver Wissensvermittlung verabschiedeten wir uns.

Werner Jacobs
(Quellen: u.a. Infoblätter des InsItuts)


Nachlese: Exkursion nach Maastricht am 24. Oktober 2023, ein voller Erfolg.

Frau Dr. Langels Idee, eine Besichtigung unter dem Aspekt der städtebaulichen Entwicklung zu gestalten, kam bei uns Teilnehmer*Innen gut an, zumal sie einen Experten an der Hand hatte.

Wir wurden von dem bekannten Stadtplaner Herrn Hans Hoorn (mittlerweile im Ruhestand) an viele verschiedene Plätze geführt. Er erklärte uns sehr anschaulich, wie sich Nutzungsänderungen von Gebäuden, wie z. B. Kirchen, Klöstern, einem Feuerwehrgebäude,einer ehemaligen Keramikfabrik

entwickelt haben und durchgeführt wurden. Wie schafft man es, den Autoverkehr aus der Innenstadt zu verbannen: durch Tunnel, Tiefgaragen sowohl für Autos als auch für Fahrräder.

Seine mitreißende Begeisterung hat die Gruppe sehr beeindruckt.

Frau Dr. Langel ergänzte noch die Veränderungen in der jüngsten Stadtentwicklung durch die Besichtigung der bedeutenden romanischen Kirche Sankt Servatius.

Wir hatten einen schönen Tag in Maastricht.

Mechthild Asen und Edda Mehne


Nachlese zur Exkursion „Orgelbauwerkstatt Klais“ in Bonn am 20. Mai 2023

Wie funktioniert eine Orgel? Wie ist eine Orgel aufgebaut?

Aus welchen Materialien besteht eine Orgel? Wie teuer ist eine Orgel?
Wie wird eine Orgel gestimmt? Wie wird man Orgelbauer oder Orgelbauerin? 

Diese und viele Fragen mehr beantworteten Mitarbeiter der Orgelbauwerkstatt Klais in Bonn in einer über zweistündigen Führung und erklärten uns dabei wie eine Orgel entsteht – beginnend beim Rohholz im umfangreichen Holzlager der Firma und in der hauseigenen Blechgießerei bis hin zu den fertigen Einzelteilen, die auf den Versand an ihren Bestimmungsort warteten.

Das komplizierte Zusammenspiel der vielen Einzelteile einer Orgel, die im Prinzip heute genauso wie vor hunderten von Jahren funktioniert, wurde uns anhand von Zeichnungen und Modellen verständlich erläutert.

Deutlich wurde, dass die Orgelbauer von ihrem Beruf begeistert sind, eine Begeisterung, die auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Führung übersprang – eine sehr schöne und interessante Führung, die wir erneut anbieten werden.

Jürgen Karrass

fgs-Exkursionsteam


Unser Exkursionsteam organisiert während des Semesters viele, sehr gut besuchte  und informative Exkursionen in Köln und näherer Umgebung.
Wenn Sie Ideen und Wünsche, Anregungen und Vorschläge für Exkursionen haben, lassen Sie es uns wissen.
Ebenfalls würden wir uns freuen, wenn Sie unterstützen, z.B. indem Sie sich als Kontaktperson für eine Exkursion zur Verfügung stellen würden. 

Wichtige und notwendige Hinweise zu den Exkursionen

Am Exkursionstag:
• Bitte seien Sie pünktlich am angegebenen Treffpunkt! Warten auf Nachzügler*innen ist nicht möglich, da die genauen Uhrzeiten für die Termine sowie die Dauer der Führung mit den entsprechenden Experten festgelegt sind.
• Wenn Sie an einer Veranstaltung nicht teilnehmen können, informieren Sie bitte so früh wie möglich die Kontaktperson. Sorgen Sie bitte selbst für eine Ersatzperson. Die jeweilige Kontaktperson wird Sie unterstützen, indem Sie Ihnen evtl. Nachrücker*innen von der “Warteliste” nennt, mit denen Sie sich in Verbindung setzen. Ein Anspruch auf Erstattung besteht nicht.
• Der fgs behält sich das Recht vor, eine Veranstaltung abzusagen. In diesem Fall werden die bereits entrichteten Gebühren erstattet.
• Die Teilnahme an einer Exkursion erfolgt in eigener Verantwortung und auf eigenes Risiko.

Das Exkursionsteam:

Mechthild Asen, Mail: asen-fgs@gmx.de, Telefon:  0175 3892 099

Inge Jacobs-Merheim, Mail: jacobs-fgs@web.de, Telefon: 0221/461370

Friedrich Matthäus, Mail: frmatt@web.de, Telefon: 0176 228 57 656

Jürgen Karrass, Mail: jkarras@arcor.de, Telefon: 0175 648 5744

Klaus Makarowski, Mail: kjmak@web.de, Telefon: 0163 903 4283