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Exkurs: Die Preußen in Köln

4. November @ 10:45

Auf dem Wiener Kongress 1815 wurden die Rheinlande und damit Köln Preußen

angegliedert. Friedrich Wilhelm III versprach den Einwohnern Kölns ein mildes und

gerechtes Regime. Gleichwohl wurde die preußische Obrigkeit lange Zeit als Besatzung

empfunden. Die Stadt erhielt nach der preußischen Gemeindeordnung eine begrenzte

Selbstverwaltung, regiert wurde sie von den Königen (später Kaisern) aus Berlin.

Der Konflikt zwischen protestantischem Staat und der katholischen Kirche bestimmte

lange Jahre das Verhältnis der Kölner zur Regierung in Berlin. Als drückend wurde der

Ausbau Kölns zur Festungsstadt und die Rolle des Militärs empfunden. Dennoch wurde

die mit der französischen Besatzung begonnene Modernisierung fortgesetzt. Zivil- und

Wirtschaftsrecht blieben gültig, die Bildungsreform sorgte erstmals für ein

Elementarschulwesen, überwiegend protestantische Unternehmer begannen mit der

Industrialisierung. Mit der Fortsetzung des Dombaus 1848 begann die Versöhnung der

Kölner Bourgeoisie mit der preußischen Herrschaft.

Herr Dr. Uellenberg-van Dawen, Historiker, führt uns erneut engagiert und kenntnisreich.

Hinweis: Gebühr: 13,00 € plus Eventim.Light-Kosten, Dauer: ca. 2 Std.

Treffpunkt: Reiterdenkmal auf dem Heumarkt, „Ungerm Stätz vum Pääd“, 50667 Köln

Anfahrt: ÖPNV: KVB-Linien 1, 7 und 9 bis HS „Heumarkt“

PKW: Parkhäuser Maritim Hotel, Heumarkt 20; Heumarkt, Markmannsgasse 3;

Parkhaus Am Dom, Kur

Kontaktadresse Doris Wirkes 0173 7282 888, d.wirkes21(at)gmail.com

Details

  • Datum: 4. November
  • Zeit:
    10:45