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Exkursion: Der Beginn der Moderne – Köln unter französischer Herrschaft 1794-1815

7. Mai @ 10:45

Unsere Führung beginnt am Rudolfplatz vor dem Hahnentor und folgt den Orten Kölns

auf dem Weg in die Moderne. Mit der Besetzung durch die französischen

Revolutionstruppen am 6. Oktober 1794 beginnt für Köln eine Zeitenwende. Aus der

Freien Reichstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, dominiert durch

die katholischen Kirchen und Klöster, verharrend in der vormodernen Zunftswirtschaft,

wurde eine moderne Stadt.

Rechtsgleichheit aller Bürger durch den Code Napoleon, Reform des Rechtswesens,

Niederlassungs- und Religionsfreiheit für Protestanten und Juden und Beginn einer

wirtschaftlichen Selbstverwaltung schufen die Grundlagen von Marktwirtschaft und

bürgerlicher Gesellschaft. Mit der Aufhebung der Kirchen und Klöster wurde zugleich

das Zivilstandswesen eine öffentliche Aufgabe ebenso wie das Bestattungswesen auf

dem neuen Friedhof Melaten. Die Häuser erhielten Nummern und die Kölner und

Kölnerinnen die französische Währung.

Aber damit mussten sie die steigenden Lasten der Besatzung und der immer

kostspieligeren Feldzüge Napoleons bezahlen. Die Stadt verlor ihre Selbstständigkeit

und ihre Selbstverwaltung. Die von einigen Kölner Jakobinern erhoffte politische Freiheit

wurde verwehrt. Der Rückzug der französischen Armee 1814 wurde als Befreiung

empfunden, die Freiheit brachte sie noch nicht.

Herr Dr. Uellenberg-van Dawen, Historiker, führt uns erneut engagiert und kenntnisreich.

Hinweis

Gebühr: 13,00 € plus Eventim.Light-Kosten; Dauer: ca. 2 Std.

Treffpunkt

Köln, Rudolfplatz, Hahnentor

Anfahrt

ÖPNV: KVB-Linien 1, 7, 12, 15, HS „Rudolfplatz“

PKW: Tiefgarage Rudolfplatz (Steigenberger Hotel), Habsburgerring 9, 50674

Köln, Anfahrt über Richard-Wagner-Straße

Kontaktadresse

Irmgard Henneke

0157 5723 5620

i.henneke(at)t-online.de

Details

  • Datum: 7. Mai
  • Zeit:
    10:45