Exkursion: Günther Uecker – Die Verletzlichkeit der Welt – Ausstellung im Arp- Museum, Rolandseck
Die Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck ist die erste nach dem Tod des
Künstlers Günther Uecker (*1930, Wendorf, †2025, Düsseldorf) und dabei die letzte, an
der er noch selbst mitgewirkt hat. Sie würdigt den international bekannten Künstler, der
mit seinen ikonischen Nagelbildern und -reliefs Kunstgeschichte schrieb und als
prägende Persönlichkeit der Künstlergruppe ZERO die Kunst der Nachkriegszeit
revolutionierte.
Uecker war dem Künstlerbahnhof Rolandseck eng verbunden: Das Nagelrelief Bett zum
Aufwachen (1965) befindet sich noch heute in der Museumssammlung. Der
performative Film Die Treppe (1964) zeigt Uecker, wie er Bahnhofsvorplatz und –
gebäude Nagel für Nagel erobert. Insgesamt werden 45 Werke aus sieben Jahrzehnten
gezeigt – von frühen Nagelobjekten über kinetische Installationen bis zu späten Serien,
die Ueckers spirituelle Haltung und sein humanistisches Weltbild spiegeln. Im Zentrum
stehen Arbeiten, die der Verletzlichkeit der Welt gewidmet sind – Ausdruck eines
Lebenswerks, das Frieden, Empathie und menschliche Verantwortung reflektiert.
(Quelle: Arp Museum)
Für die Führung durch die Ausstellung wurde Herr Jérôme Padilla angefragt.
Wer anschließend im Museumsrestaurant (restaurierter ehemaliger 1. Klasse-
Wartesaal) zu Mittag essen möchte, sollte vorab reservieren. https://www.interieur-
no253.de/. Die Bahnhofstoiletten im öffentlichen linken Treppentrakt -„Frauen- und
Männertoiletten“ von Stephen McKenna ausgemalt – sind sehenswert.
Hinweis
Gebühr: 7,00 €, Eintritt: 9,00 € plus Eventim.Light-Kosten; Dauer: ca. 1,5 Std.
Treffpunkt
Arp-Museum Bahnhof Rolandseck, Hans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen, Museumsfoyer
Für die Anmeldung der Gruppe an der Museumskasse ist ausschließlich die
Kontaktperson zuständig.
Anfahrt
ÖPNV: z.B. Köln Hbf ab 9:56 mit RB 26 Ri Mainz (Mittelrheinbahn) an Rolandseck
10:39. Abfahrtzeit bitte vor dem Exkursionstag auf etwaige Änderungen hin
überprüfen.
PKW: siehe http://arpmuseum.org/besuch/information/anfahrt-planen.html
Kontaktadresse
Werner Jacobs
0173 9433 692
wejacobs(at)web.de
