Exkursion: Sex Work – Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit in der Bundeskunsthalle in Bonn
Die Geschichte der Sexarbeit lässt sich von der Antike bis in die Gegenwart verfolgen.
Welches Menschenbild die Zeit prägte, welche Werte galten und wer Macht ausübte,
lässt sich auch daran ablesen, wie gesellschaftlich mit Sexarbeit umgegangen wurde.
Sexarbeit bedeutete in manchen Zeiten für Frauen eine von wenigen Möglichkeiten,
selbständig Einkommen zu generieren.
In der bildenden Kunst spielten Hetären, Dirnen, Kurtisanen und Nackttänzerinnen lange
Zeit vorrangig eine motivische Rolle, wurden allenfalls als Musen wahrgenommen. Dass
sie auch eine schöpferische, künstlerische Rolle einnehmen, ist eine Perspektive, die
hier sichtbar gemacht wird. Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender
Sexarbeiter*innen wird in der Bundeskunsthalle Kunst, Kulturgeschichte und
Archivmaterial präsentiert, orientiert an einem zentralen Prinzip: Nichts über uns ohne
uns! (Quelle: Bundeskunsthalle)
Bitte bringen Sie Ihre Studienbescheinigung als Gasthörer*in mit.
Hinweis
Gebühr: 5,00 €, Eintritt: 7 € (für Studierende, wird erstattet bei ArtCard) plus
Eventim.Light-Kosten; Dauer ca. 1 Std.
Treffpunkt
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Helmut-Kohl-Allee 4,
53113 Bonn, Foyer. Für die Anmeldung der Gruppe an der Museumskasse ist
ausschließlich die Kontaktperson zuständig.
Anfahrt
ÖPNV: z.B. ab Köln Hbf 9:32 mit RE 5 Ri Koblenz bis HS „Bonn UN Campus“ an
9:58, kurzer Fußweg; oder ab Bonn Hbf: U-Bahnlinien 16, 63, 66 Ri Bad
Godesberg bis HS „Heussallee / Museumsmeile“; Bus 610, 611 und 634, HS „UN
Campus Bahnhof” und „Marie-Kahle-Allee”. Abfahrtzeit bitte vor dem
Exkursionstag auf etwaige Änderungen hin überprüfen.
PKW: Parkhaus Museumsmeile APCOA, Emil-Nolde-Straße 11. 53113 Bonn,
hinter der Bundeskunsthalle
Kontaktadresse
Klaus Makarowski
0163 9034 283
kjmak(at)web.de
