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Exkursion: Sex Work – Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit in der Bundeskunsthalle in Bonn

23. Juni @ 10:45

Die Geschichte der Sexarbeit lässt sich von der Antike bis in die Gegenwart verfolgen.

Welches Menschenbild die Zeit prägte, welche Werte galten und wer Macht ausübte,

lässt sich auch daran ablesen, wie gesellschaftlich mit Sexarbeit umgegangen wurde.

Sexarbeit bedeutete in manchen Zeiten für Frauen eine von wenigen Möglichkeiten,

selbständig Einkommen zu generieren.

In der bildenden Kunst spielten Hetären, Dirnen, Kurtisanen und Nackttänzerinnen lange

Zeit vorrangig eine motivische Rolle, wurden allenfalls als Musen wahrgenommen. Dass

sie auch eine schöpferische, künstlerische Rolle einnehmen, ist eine Perspektive, die

hier sichtbar gemacht wird. Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender

Sexarbeiter*innen wird in der Bundeskunsthalle Kunst, Kulturgeschichte und

Archivmaterial präsentiert, orientiert an einem zentralen Prinzip: Nichts über uns ohne

uns! (Quelle: Bundeskunsthalle)

Bitte bringen Sie Ihre Studienbescheinigung als Gasthörer*in mit.

Hinweis

Gebühr: 5,00 €, Eintritt: 7 € (für Studierende, wird erstattet bei ArtCard) plus

Eventim.Light-Kosten; Dauer ca. 1 Std.

Treffpunkt

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Helmut-Kohl-Allee 4,

53113 Bonn, Foyer. Für die Anmeldung der Gruppe an der Museumskasse ist

ausschließlich die Kontaktperson zuständig.

Anfahrt

ÖPNV: z.B. ab Köln Hbf 9:32 mit RE 5 Ri Koblenz bis HS „Bonn UN Campus“ an

9:58, kurzer Fußweg; oder ab Bonn Hbf: U-Bahnlinien 16, 63, 66 Ri Bad

Godesberg bis HS „Heussallee / Museumsmeile“; Bus 610, 611 und 634, HS „UN

Campus Bahnhof” und „Marie-Kahle-Allee”. Abfahrtzeit bitte vor dem

Exkursionstag auf etwaige Änderungen hin überprüfen.

PKW: Parkhaus Museumsmeile APCOA, Emil-Nolde-Straße 11. 53113 Bonn,

hinter der Bundeskunsthalle

Kontaktadresse

Klaus Makarowski

0163 9034 283

kjmak(at)web.de

Details

  • Datum: 23. Juni
  • Zeit:
    10:45