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STUDIUM GENERALE: Rassismus und antirassistischer Widerstand in Lateinamerika: historische Perspektiven

10. April @ 16:0017:30

Lateinamerika ist ein Weltregion, die früh durch Europäer kolonisiert wurde und wo aufgrund des interkontinentalen Handels mit Menschen aus Afrika, die in Amerika versklavt wurden, geprägt war. In der Kolonialzeit entstand basierend auf den interkontinentalen Migrationen im Zusammenhang mit den ungleichen Machtverhältnissen zwischen Kolonisierten, Kolonisierern und Verschleppten soziale Strukturen, die auf der Hierarchisierung von Menschengruppen nach ihrer Herkunft basierten. Indigene sowie afrikanischstämmige Menschen wurden von den spanischen und portugiesischen Kolonisten unterdrückt, in Zwangsarbeitsverhältnisse gezwungen und sie hatten eine andere Rechtsstellung als Europäer und deren Nachfahren in Amerika. Diese Verhältnisse bildeten die Grundlage für Rassismen, die bis heute fortbestehen. Schwarze werden in Lateinamerika ebenso diskriminiert wie Indigene, wenngleich die Formen der rassistischen Ausgrenzung für beide Gruppen nicht deckungsgleich sind. Gegen die Diskriminierung hat es von Beginn an auch Widerstand gegeben. Beides wird in der Ringvorlesung behandelt.

Hinweis: Einige Vorträge werden auch in Englisch gehalten.

Prof. Dr. Silke Hensel

Wöchentliche Sitzungen: Do., 16.00–17.30 Uhr, Beginn: 10. April 2025

Seminarraum S11, Seminargebäude, Universitätsstraße 37

Eine Anmeldung ist sinnvoll.

Gasthörende, die an der Philosophischen oder Rechtswissenschaftlichen Fakultät eingeschrieben sind, können sich über KLIPS 2.0 anmelden. Gasthörende, die an anderen Fakultäten eingeschrieben sind, wenden sich an die Lehrperson. Weitere Informationen zum Anmeldeprozedere finden Sie auf S. 27.

Organisation: Fächergruppe Geschichte

Details

Datum:
10. April
Zeit:
16:00 – 17:30