Mit der Kölner U-Bahn in den Atombunker?
Aus der Sicht der 70er-Jahre mutete es schon ein wenig nach Science-Fiction an, wenn
die schutzsuchende Bevölkerung per U-Bahn in den Atombunker einfährt. Heutzutage
fahren hingegen täglich etliche tausende Fahrgäste durch den Bunker, steigen aus und
um – und nahezu niemand ahnt etwas davon in einem Bunker zu sein. Verkleidet hinter
Stahllamellen verbergen sich tonnenschwere Schiebetore, seinerzeit gefertigt aus
Spezialstahl, den nur eine einzige Firma in Deutschland herstellen konnte – oder auch
Luftdrucktüren zu den Schleusen und Verbandsräumen. Doch wer hinter eine der
zahlreichen Türen blickt, die von außen völlig unscheinbar wirken, ahnt sofort, dass es
sich hier nicht um eine normale U-Bahn-Station handelt… (Quelle: Dok.zentrum Kalter
Krieg)
In den Wintermonaten ist es kühl in der Anlage (warme Jacke). Eine spezielle
Schutzbekleidung wird jedoch nicht benötigt.
Hinweis: Gebühr: 10,00 € plus Eventim.Light-Kosten; Dauer: ca. 1,5 Std.
Treffpunkt: U-Bahn-Station Kalk Post, Mittelebene, Robertstraße 2, 51105 Köln-Kalk
Anfahrt: ÖPNV: 1) KVB- Linien 1, 9 bis HS „Kalk Post”, Buslinien 150 und 159 (Fußweg 50 m)
2) HS „Trimbornstraße“ u. a. S-Bahn S 12, S 13 und S 19 (Fußweg 250 m)
PKW: z.B. Parkhaus Köln-Arcaden (gebührenpflichtig), Einfahrt über Barcelona-
Allee oder Vietorstraße
Kontaktperson:
Dr. Karl Henneke
0176 3960 1777
k.henneke(at)t-online.de